Busreisen sind ja so eine Sache. Bei manchen Menschen gelten sie als spießig; andere betrachten sie als Arme-Leute-Urlaub. Wieder andere vermuten Flugangst bei den Teilnehmern.
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Meine ersten Erfahrungen mit Busreisen sammelte ich ab dem Jahr 1974. Sie blieben nicht unbedingt in positiver Erinnerung.
Damals waren es finanzielle Gründe gewesen, die mich die Entscheidung zugunsten dieser Art zu Reisen treffen ließen.
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Eine Busreise kann allerdings auch ungeahnten Komfort bieten, wie ich erst sehr viel später herausfinden sollte.
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Nach diesen Erfahrungen hatte ich erst einmal genug von zwanzigstündigen Fahrten mit seltenen Fünf-Minuten-Pausen, dem Komfort abgewrackter Kurzstreckenbusse und inkompetenten Hobbyreiseleitern.
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Fliegen ist ohnehin viel schöner, und man verbringt mehr Zeit am eigentlichen Urlaubsort.
Es folgten daher einige Flugreisen auf diverse spanische und griechische Inseln, in die Türkei und nach England, die hier jedoch nicht näher betrachtet werden sollen.
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Inzwischen schreiben wir ein neues Jahrtausend.
Der Zeitgewinn beim Fliegen ist durch immer aufwändigere Kontrollen sowie endlose Wartezeiten beim Einchecken und bei der Gepäckrückgabe auf ein Minimum geschrumpft.
Hinzu kommt der Transfer zum Hotel, der auch noch den letzten Rest der gewonnenen Zeit verschlingt. Gerade auf Kurzstrecken steht die eigentliche Flugdauer in keinem vernünftigen Verhältnis mehr zur gesamten Anreisezeit.
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Andererseits sind mehrere Generationen von Reisebussen und ‑leitern einfach an mir vorbei gezogen.
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Und so kam es, dass ich es im Jahre 2008 einem Busreiseveranstalter aus Nordrhein-Westfalen gestattete, mich und meine drei Begleiterinnen zu einem zweiten Kurzurlaub nach Paris zu befördern.
Mit meinen schlechten Erinnerungen aus dem vergangenen Jahrhundert hatte diese Fahrt nichts mehr gemein. Der Bus verfügte über einen der Fahrtzeit angemessenen Komfort. Ein kompetenter Reiseleiter begleitete uns, und die vorgeschriebenen Pausen wurden eingehalten.
Ein Reisetagebuch soll von dieser Fahrt berichten:
Piwi in Paris mit einer Schwester und zwei Nichten
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Aufgrund dieser positiven Erfahrung wagte ich mich im Jahre 2011 an eine Reise im klassischen Sinne: Bereits der Weg sollte Teil des Urlaubs sein.
Für meine Fahrt in die südliche Toskana wählte ich einen Fünf-Sterne-VIP-Reisebus. Mit nur der Hälfte der sonst üblichen Sitzanzahl bestuhlt, bot er Platz im Übermaß; sogar Einzelsitze waren im Angebot. Es gab reichlich Pausen sowie Zwischenübernachtungen auf Hin- und Rückfahrt.
Von diesem Urlaub erzählt ein weiteres Reisetagebuch:
3.000 km in und durch die Toskana und wieder zurück
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Seite 23
Piwi in Paris mit einer Schwester und zwei Nichten
Seite 33 bis 36
3.000 km in und durch die Toskana und wieder zurück
Seite 66 bis 69
Köstlich, herrlich, toll! Was habe ich gelacht.
Du hast eine wunderbare Schreib-Gabe.
Die Fotos lockern das Ganze schön auf.
(Conny K. zu Paris 2008)
Ich habe mich königlich amüsiert –
Du hast einen wunderbar kurzweiligen Schreibstil.
(Conny K. zu Toskana 2011)
Einfach Klasse, da wird man ja direkt neidisch –
obwohl ich jetzt doch so ein bisschen das Gefühl habe, ich wäre dabei gewesen.
(Ute G. zu Toskana 2011)
Herrlich, da bekomme ich ja richtig Lust, auch mal so eine Reise zu machen,
obwohl ich das sonst immer abgelehnt habe.
(Klaus J. zu Toskana 2011)
Dieses Büchlein ist Dir sehr gut gelungen.
Am liebsten wäre ich auch gleich losgefahren.
(Christa B. zu Toskana 2011)
Das Reisetagebuch ist sehr interessant und kurzweilig geschrieben.
Es macht Lust, die gleiche Reise mit demselben Reiseveranstalter auch einmal zu unternehmen.
Es hat mir auf jeden Fall viel Spaß gemacht, Deine Toskana-Reise „mitzuerleben“.
(Carla D. zu Toskana 2011)
Nach ihrem Erstling PiwiBlog
(www.bod.de Bestellnummer 521806)
wendet sich die Autorin hier nun
Reiseberichten der etwas anderen Art zu.
Das vorliegende Buch verbindet
Erinnerungen an Busreisen der 1970er
Jahre mit zwei ausführlichen
Reisetagebüchern der Jetztzeit.
Aus einer sehr persönlichen Perspektive
lässt die Autorin ihre Leser diese Reisen
miterleben. Ihr typischer Schreibstil und
die zahlreichen Fotos machen das Lesen zu
einem kurzweiligen Vergnügen.